Modernisierung für eine qualitativ hochstehende und wohnortsnahe Gesundheitsversorgung
Externe Überprüfung gibt dem Spital-Neubau gute Noten
Regierungsrat steht hinter den Spitälern Schaffhausen
Die Spitäler Schaffhausen können rund die Hälfte der bis 2034 anfallenden Investitionskosten aus eigener Kraft stemmen. Aufgrund der zu tiefen Tarife und der Teuerung braucht es aber auch eine finanzielle Unterstützung des Kantons als Eigner und Bankkredite. Die Spitäler Schaffhausen haben dem Regierungsrat einen entsprechenden Finanzierungsvorschlag als Grundlage für den Gegenvorschlag zur Spitalinitiative der SP unterbreitet. Im Dezember 2024 entschied der Regierungsrat über die Eckwerte des Gegenvorschlags, und zwei Monate später legte er den Gegenvorschlag mit Bericht und Antrag dem Kantonsrat vor.
Der Gegenvorschlag zur Spitalinitiative sieht eine Einlage des Kantons von 70 Millionen Franken in die Eigenkapitalreserven der Spitäler Schaffhausen vor sowie die Möglichkeit von nachrangigen und rückzahlbaren Darlehen in der Höhe von maximal 60 Millionen Franken. Zusammen mit den Eigenmitteln des Spitals und Bankkrediten kann so sichergestellt werden, dass die bauliche Erneuerung nachhaltig finanziert ist und das Projekt den Spitälern und dem Kanton Schaffhausen nicht in ein paar Jahren auf die Füsse fällt, weil während des Baus das Geld ausgeht.

